In diesem Interview spreche ich mit der Psychiaterin, Buchautorin und selbst von einer bipolaren Erkrankung betroffenen Dr. Astrid Freisen darüber, wann man wie mit dem Arbeitgeber über eine psychiatrische Erkrankung sprechen kann, wann man auch mal abwarten sollte und wie man sich am besten Hilfe organisiert. Darüber hinaus sprechen wir auch über die Arbeitsbedingungen in Reykjavik und darüber, dass wir alle gegenseitig gut auf uns aufpassen sollten, wie die Isländer das ganz grundsätzlich machen.
Astrids Buch „Wir fliegen hoch, wir fallen tief“ findet ihr hier: https://amzn.to/40sZixZ (Affiliate Link)
Ich bin zwar nicht so belesen, wie der KinderDoc, aber wenn ich ein oder zwei sehr gute psychiatrische Bücher gefunden habe, dann teile ich das hier gerne auf dem Blog, und setze auch einen Affiliate-Link auf das Buch. Aktuell lese ich zwei ganz unterschiedliche Bücher mit großem Gewinn:
Das Buch erklärt sehr fundiert und dabei dennoch gut lesbar und unterhaltsam, welche Evidenz-Basierung verschiedene Bereiche der Psychopharmakologie eigentlich haben. Es gibt einen Grundlagenteil, der die Methoden der psychopharmakologischen Forschung darstellt und einen speziellen Teil, der auf die verschiedenen Krankheitsbilder und Interventionen eingeht. Eine Beschreibung einzelner Medikamente findet sich allenfalls in kurzen Abschnitten, darauf liegt der Fokus nicht.
Ich hatte mir das Buch zu Weihnachten schenken lassen, weil ich so was einfach gerne lese; ich bin nicht ganz sicher, wieviele Menschen diese Vorliebe teilen, aber wen das interessiert, der findet hier ein wirklich tolles Buch!
Hier berichtet ein psychiatrischer Gutachter von Begegnungen mit Patientinnen und Patienten, die einem schon unter die Haut gehen können. Der Autor beschreibt das Eigentümliche dieser Begegnungen, und es vermittelt sich auch die psychiatrische Besonderheit. Die gutachterliche Frage wird dabei nicht diskutiert, die Aufmerksamkeit liegt ganz auf der Begegnung der beiden Menschen Gutachter und Begutachteter.
Der Autor selbst empfiehlt eine Dosis von einem Kapitel pro Tag, weil manche Kapitel auch verstörend wirken. Das hat bei mir nicht geklappt, ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Absolute Leseempfehlung!
Ein Podcast zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V.
Ich habe gerade die erste Episode gehört, bin aber schon komplett Feuer & Flamme für diesen Podcast. Barbara Dussler & Max Eicke berichten über ihren Weg als Betroffene und „Zugehöriger“ von Ihren Erfahrungen mit der Bipolaren Störung. In den weiteren Folgen kommen Expert:innen wie Dr. Iris Haut dazu.
Also ich kann da jetzt schon eine absolute Hörempfehlung geben. Mein voller Respekt an die beiden, ihr Team und den Podcast! Hört mal in Folge 1 rein (überall, wo es Podcasts gibt), das ist wirklich super interessant!
Es ist ja wirklich nicht ganz leicht, zu verstehen, was in Hardcore-Corona-Leugnern so vor sich geht. Ich erkläre erst einmal, warum es sich bei diesen Gedanken weder um eine Psychose noch um eine wahnhafte Störung handelt und berichte dann die wenigen psychologischen Erklärungen, die ich für plausibel halte. Dabei führe ich auch aus, dass die meisten Ungeimpften aus meiner Sicht ängstlich unentschlossene sind; die wirklich Verbohrten Corona-Leugner, über die ich in diesem Video spreche, stellen in meiner Beobachtung wirklich nur eine kleine Randgruppe dar.
In diesem Video beschreibe ich mal die 10 größten Fehler, die ich bei psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlungen immer wieder sehe, und die mich ärgern. Alles sehr subjektiv, aber warum nicht? Viel Spaß beim Aufregen!
Die Helmut-Schmidt-Universität – Universität der Bundeswehr Hamburg führt gegenwärtig eine Studie zum Absetzen von Antidepressiva durch. Ziel der Studie ist es, die Gründe für eine langfristige Einnahme von Antidepressiva zu erheben; mögliche Sorgen vor dem Absetzen zu untersuchen und langfristig ein Programm zu entwickeln, das Patientinnen und Patienten beim Absetzen von nicht mehr indizierten Antidepressiva unterstützen soll. Im Verlauf der Studie erhalten die Teilnehmer:innen auch eine wissenschaftliche Einschätzung, ob es im jeweiligen Fall ratsam erscheint, das Antidepressivum wirklich abzusetzen.
Wenn Du an der Studie teilnimmst, erwartet Dich ein Online-Fragebogen, der bei Studieneignung circa 50 min in Anspruch nimmt. Die Studienergebnisse und die klinische Einschätzung kriegst du auf Wunsch per Email!
Die Studie wird geleitet durch Prof. Dr. Yvonne Nestoriuc im Arbeitsbereich Klinische Psychologie der HSU in in Kooperation mit Univ.-Prof. Dr. Jürgen Gallinat, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Univ.-Prof. Dr. Tilo Kircher, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg.
In den letzten 10 Jahren hat sich die Verordnung von Antidepressiva verdoppelt. Wenn einfach mehr Depressionen richtig diagnostiziert und behandelt werden würden, wäre das ja ein erfreulicher Trend. Aber ich fürchte, dass das nur der kleinere Teil der Wahrheit ist. Depressive Episoden werden in den letzten Jahren auch länger behandelt und mehr und mehr normale Lebenskrisen wie Trauer oder Belastungsreaktionen werden mit Medikamenten behandelt. Das kann hilfreich sein, aber allenfalls dann, wenn es nicht statt, sondern zusätzlich zu einer Psychotherapie eingesetzt wird. Und vieles gehört einfach zum normalen Auf und Ab des Lebens dazu, und dann soll man in aller Regel die Finger von den Medikamenten lassen.
Mira von DocCheck hat mich hierzu interviewt, das Video findet ihr gleich hier.
Ich habe mit Mira Knauf und dem Team von DocCheck über das Thema Suizidalität gesprochen. Im Video erkläre ich, wie HausärztInnen, PsychotherapeutInnen, PsychiaterInnen und andere am besten abklären können, inwieweit eine Gefahr durch Suizidalität besteht. Dabei erläutere ich ein bewährtes Stadienmodell der Suizidalität und nenne Beispiele für konkrete Fragen. Das sechs-minütige Video findet ihr hier.
Etwas ausführlicher gehe ich im DocCheck-Podcast „Auskultiert“ auf das Thema Suizidalität ein. Den Podcast findet ihr hier.
Diese Berichterstattung richtet sich an Behandler. Betroffenen kann an dieser Stelle nicht geholfen werden. Schnelle, anonyme und kompetente Hilfe findest du aber unter der kostenfreien Rufnummer der Telefonseelsorge 0800 / 111 0 111 oder 0 800 / 111 0 222. Die Deutsche Depressions Hilfe kannst du unter 0800 / 33 44 533 erreichen.
In unserer psychologievernarrten Welt gibt es den verhängnisvollen Trend, völlig normale psychologische Vorgänge mit Begriffen zu belegen, die gar nicht für das normalpsychologische Erleben gemacht sind. Ich nenne mal ein paar Beispiele:
Jeder, der mal ein wenig ordentlich ist, wird gleich zwanghaft geschimpft.
Statt misstrauisch zu sein, sollen alle plötzlich paranoid sein.
Und eitel darf niemand mehr sein, das Wort ist aus dem kollektiven Wortschatz ganz verschwunden, heute sind alle eitlen Menschen gleich narzisstisch.
Mit der gleichen überschießenden Leidenschaft werden traurige Menschen, die einfach mal ganz normal und ohne Krankheitswert traurig sein wollen, in unverrückbarer Falschheit immer und von jedem depressiv genannt.
Aber das ist falsch. Denn traurig sein, heißt eben gerade nicht, dass man depressiv ist. Die Depression ist eine Krankheit, und eine depressive Stimmungslage ist ihr Kernsymptom. Wer aber keine Depression hat, der ist einfach traurig, niedergeschlagen, besorgt, verzweifelt, down, aber eben nicht depressiv. Den Begriff sollten wir ausschließlich für die Kranken reservieren.
In der aktuellen Auflage des Ärzteblatts findet sich ein ausgezeichneter Übersichtsartikel zum Thema Delir im Krankenhaus, online findet ihr ihn zum kostenlosen PDF-Download hier. Wer im Krankenhaus arbeitet, hat mit absoluter Sicherheit immer mal wieder mit Delirien zu tun, und gerade bezüglich dieses Krankheitsbildes gibt es einen reichlich wuchernden Wald an Halbwissen, Fehlannahmen, nicht evidenzbasiertem Handeln und tatsächlich offenen Fragen. Umso erfreulicher ist, dass die Autoren Zoremba und Coburn hier Licht in den Wildwuchs bringen und beschreiben, was man über Diagnostik und Therapie des Delirs im Krankenhaus wissen sollte. Ich empfehle daher jedem Krankenhausarzt, diesen Artikel im Original zu lesen. Als teaser kann ich zur raschen Lektüre hier allerdings auch mal meine take-away-Punkte aufführen:
Das Delir hat bei Intensivpatienten eine Inzidenz von 30-80 %.
Der früher oft verwendete Begriff „Durchgangssyndrom ist unpassend, vor allem, weil das Delir mit einer erhöhten Letalität verbunden ist und 25 % der Patienten kognitive Funktionsstörungen behalten.
Die Diagnostik vor allem des hypoaktiven Delirs gelingt sicherer mit etablierten Testverfahren, wie dem kostenlos in deutscher Sprache erhältlichen CAMICU für Intensivpatienten oder dem CAM-S für Patienten auf Normalstationen.
Die Prävention und Therapie erfolgt überwiegend nichtmedikamentös mittels Reorientierung (eigene Brille, eigenes Hörgerät), adäquater Schmerztherapie, Frühmobilisation, Schlafverbesserung und Vermeidung unnötiger Polypharmazie.
Man unterscheidet das hypoaktive Delir, das Delir vom Mischtyp und das hyperaktive Delir. Die Extremform des hypoaktiven Delir heißt katatone Variante, die Extremform des hyperaktiven Delirs heißt exzitatorische Variante. Auf einer Abfolge von extrem ruhig bis extrem agitiert ergeben sich also diese 5 Stufen: Katatone Variante des hypoaktives Delir, hypoaktives Delir, Delir vom Mischtyp, hyperaktives Delir und exzitatorische Variante des hyperaktiven Delirs.
In der Therapie des Delirs sollten natürlich delirogene Ursachen behandelt werden, insbesondere Infektionen, Elektrolytstörungen, Substanzentzug, Blutzuckerentgleisungen, Schmerzen und Hypoxien.
Zur Kontrolle des hyperaktiven Delirs sollten kurzwirksame Benzodiazepine wie Midazolam und Alpha2-Agonisten wie Clonidin eingesetzt werden.
Im Medikamenten- und Substanzentzugsdelir sind langwirksame Benzodiazepine wie Lorazepam indiziert.
Selbst im hyperaktiven Delir ohne psychotische Symptomatik sind Antipsychotika wie Haloperidolnicht indiziert.
Sowohl bei hypoaktiven Delirien als auch bei hyperaktiven Delirien mit psychotischen Symptomen sind Antipsychotika wie niedrigdosiertes Haloperidol oder Risperidon indiziert. Dabei haben die Atypika natürlich weniger Nebenwirkungen als Haloperidol und gelten als ebenso wirksam.
Das Delir ist ein medizinischer Notfall, das ein zügig beginnendes und wirksames multifaktorielles Therapiekonzept erfordert.
FOAM, oder Free Online Medical Education ist im englischsprachigen Raum ein bekannter Begriff, und es gibt auch Seiten, die auf Blogs, YouTube-Channel oder Podcasts verweisen.
Im deutschsprachigen Raum finden sich ebenfalls eine Reihe von guten Seiten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, medizinisches Wissen für alle Interessierten zugänglich zu machen. Aber ein Verzeichnis solcher Seiten, das nicht nur über eine medizinische Fachrichtung informiert, sondern Ressourcen zu allen Fachrichtungen zusammenstellen möchte, gab es bislang noch nicht.
Das ist ab heute anders! Die Seite https://psychiatrietogo.de/foam/ sammelt ab nun links auf gute deutschsprachige Blogs, Videos und Podcasts, die sich der medizinischen Ausbildung verschrieben haben!
Für jedes Fachgebiet bestimmen wir einen oder einige Redakteure, die Vorschläge für neue Seiten sichten und gegebenenfalls aufnehmen. Wie bei einem Wiki soll sie so aktuell bleiben und nicht den Interessen eines Einzelnen folgen, sondern einen tatsächlichen Überblick über gute Seiten wiedergeben. Philipp von Nerdfallmedizin, der Kinderdok von Kids and me 2.0, Pharmama und ich haben schon mal begonnen, für jeweils unsere Fachgebiete gute links zu sammeln.
Wir haben Seiten von Medizinern, Psychologen, Mitarbeitern im Rettungsdienst, Pflegekräften und auch Patienten und Angehörigen aufgenommen, um einen möglichst vollständigen Überblick zu ermöglichen.
Die Seite befindet sich natürlich noch im Aufbau, und viele Fachrichtungen sind noch gar nicht vertreten. Auch sind noch bei weitem nicht alle interessanten Seiten zu den Fachrichtungen, die wir schon mit einigem Leben gefüllt haben, zu sehen.
Wenn ihr interessante Links kennt, dann schlagt sie den Redakteuren der jeweiligen Fachrichtung vor! Gibt es die Fachrichtung noch nicht, dann schickt die Vorschläge erst mal an psychiatrietogo2012@gmail.com.
Helft uns, eine Übersichtsseite zu schaffen, die allen Interessierten hilft, die guten Seiten im Netz zu finden!
Die Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft begleitet mich schon seit dem Teenageralter durchs Leben. Als Student freute ich mich immer auf die neue Ausgabe, machte es mir gleich am Erscheinungstag mit einem schönen heißen Automaten-Kakao in der Uni-Bibliothek gemütlich und verlor mich in Artikeln über Zellbiologie, Primatenforschung und Milchstraßen. In den letzten Jahren las ich vor allem Magazine zu medizinischen und psychologischen Themen. Die Stärke der Hefte ist es, aktuelles Wissen spannend und wirklich gut lesbar zu präsentieren. Ich bin daher ein bisschen stolz, dass in der aktuellen Ausgabe der Gehirn & Geist der Spektrum-Reihe ein mehrseitiges Streitgespräch zwischen dem Berner Psychiater Peter Gasser und mir erschienen ist. Wir diskutieren über die Chancen und Risiken des Einsatzes von Halluzinogenen wie LSD in der Psychotherapie. Gasser setzt bei ausgewählten Patienten LSD im Rahmen einer tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie als “Psycholytische Therapie” ein. Er argumentiert, dass das Halluzinogen einen tieferen Einblick in unterbewußte Ängste ermöglicht. Ich halte entgegen, dass dieser fragwürdigen und mystisch verklärten Idee eines Nutzens handfeste Risiken gegenüberstehen, die den Einsatz von LSD bei Psychotherapiepatienten nicht angemessen erscheinen lassen. Verdeckte Ängste kann man meiner Meinung nach mit etablierten Psychotherapieverfahren dosierter, sicherer und weniger dramatisch aufdecken und dann auch vernünftig bearbeiten. Das Heft könnt ihr am gut sortierten Späti-Kiosk kaufen, in der Gehirn & Geist iPad App oder online hier.
Der Podcast „Elementarfragen“ von Viertausendherz ist immer gut; gut recherchiert, gute Technik, guter Journalismus. In der aktuellen Episode geht es um ein psychiatrisches Thema: Gerd Postel wird interviewt. Für die jüngeren unter uns: Gerd Postel ist ein verurteilter Straftäter, der das Vertrauen vieler Patienten und Mitarbeiter in psychiatrischen Kliniken mißbraucht hat, indem er sich, ohne Arzt zu sein, als Arzt in mehreren psychiatrischen Kliniken betätigt hat. Ein Hochstapler und Dokumentenfälscher.
Er hat aber Eingang in die psychiatrische Popkultur gefunden, weil er auf intelligente Art beschreibt, wie es ihm möglich war, sich in der Psychiatrie ohne fundierte medizinische Kenntnisse durchzuwurschteln. Und natürlich kann man gerade in der Psychiatrie vieles auch ohne ein Medizinstudium lernen, so dass es in weiten Bereichen gar nicht auffällt, wenn man nicht studiert hat. Gut ist das darum nicht.
Ich finde ja, dass die Auseinandersetzung mit dem Fall Postel lehrreiche Elemente enthält. Ein recht aufschlussreiches Interview findet ihr also hier: http://viertausendhertz.de/ef16/
Sprache schafft Realität, da sind wir uns ja einig. Und daher ist es richtig, immer zumindest zwei der vielen möglichen Geschlechter auszuschreiben, also zum Beispiel „Die Busfahrerin / Der Busfahrer öffnet der Fahrgastin / dem Fahrgast die Tür / der Tür.“ Aber das liest sich etwas sperrig, da sind wir uns auch einig. Daher gibt es auch die Schreibweisen
BusfahrerInnen
Busfahrer*innen
Busfahrer_innen
Busfahrer/-innen
und sicher noch einige andere. Liest sich auch nicht so doll. Die Zeit hat jetzt hier beschrieben, wie sie es in Hinkunft halten wird: Bei der ersten Erwähnung einer Bezeichnung, die in verschiedenen Geschlechtern möglich ist, werden beide Geschlechter ausgeschrieben, danach wechselnd entweder die weibliche oder die männliche Form. Damit ist klar, dass die Autorin / der Autor an alle Geschlechter gedacht hat, dies respektiert und würdigt, und danach kann der Autor einfach so schreiben, wie es sich besser liest. Die Redaktion von ze.tt, dem jungen Onlineangebot des Zeitverlags, macht es anders, die schreiben immer beide Formen aus. Ich emfinde das Vorgehen der Zeit als einen guten Kompromiss aus Korrektheit und Lesbarkeit. Gerade auf einem Blog, der sich mit der Psyche beschäftigt, möchte ich mich hier wirklich vernünftig verhalten, bin zuletzt aber auch immer daran gescheitert, dass eine konsequente Verwendung der Doppelform wirklich schlecht lesbar ist. Wenn ihr in Zukunft also hier auf dem Blog zu Beginn einmal beide Geschlechter erwähnt findet, und danach nur noch eines, wisst ihr, dass ich durchgehend alle Geschlechter meine, auch die über männlich und weiblich hinausgehenden. Wie haltet ihr es in euren Texten mit dem gendern 2018? Schreibt euer Vorgehen mal in die Kommentare!
„12830 HealthCredits? Das ist ziemlich knapp. Aber wir finden schon ein passendes Programm für sie.“ Die junge Frau schaute besorgt auf Finns ApplePad. „Das kriegen wir schon hin.“ Als sein ambulant behandelnder Arzt Finn geraten hatte, ins Krankenhaus zu gehen, weil man dort Angststörungen am effektivsten behandeln könne, hatte er zugestimmt. So ging es wirklich nicht weiter. Er traute sich kaum noch, seine Wohnung zu verlassen. Auf seiner Arbeit als Logistikfachkraft fiel es ihm immer schwerer, Außentermine anzunehmen. Es ließ sich also nicht mehr aufschieben, er musste was tun. Im Aufnahmebüro hatte er zuerst mit der Sachbearbeiterin seiner Krankenkasse gesprochen. Der Algorithmus hatte festgestellt, dass 12830 HealthCredits reichen müssten, um wieder arbeitsfähig zu werden. Sie hatte ihm auch gleich angeboten, vom Basis in den Premium-Tarif zu wechseln, dann bekäme er beim nächsten Mal bei den gleichen Parametern 16400 HealthCredits für seine Behandlung. Aber der Premium-Tarif war ihm zu teuer. Im Nebenzimmer erwartete ihn seine Persönliche Genesungsberaterin. Hier wie in jeder anderen AmazonKlinik hatten alle englische Titel. Die Patienten hießen Clients, das Essen hieß AmazonFreshFood. Na ja, das schmeckte sogar im Basistarif ganz gut. „Wollen Sie denn am Anfang hier im Krankenhaus übernachten?“ fragte die Genesungsberaterin, „Das kostet 260 Credits pro Nacht. Bei einer Angststörung ist das eigentlich nicht erforderlich.“ Finn schaute sie genauer an. Den dunklen Augen, dem schwarzen Haar und dem leichten Akzent nach war sie am ehesten spanischer Herkunft. „Na ja, in der ersten Woche würde ich schon ganz gerne vollstationär bleiben, kalkulieren wir das mal.“ „OK, dann käme dazu das Basispaket: Zwei Arztvisiten pro Woche, ein Psychotherapiegespräch pro Woche, 2 mal Sport, ein mal Ergo und natürlich die Medikamentenflatrate. Macht 1300 Credits pro Woche.“ Finn nickte. „Ich empfehle noch unser Achtsamkeitspaket: zwei mal Yoga und einmal Entspannung. Kostet normalerweise 400 Credits pro Woche, aber im Moment haben wir das im Angebot für 250 Credits pro Woche.“ „Wenn sie meinen, dann nehme ich das auch.“ „Gut, das macht dann 3370 Credits für die erste Woche. Wenn sie danach vielleicht noch vier Wochen tagesklinisch bleiben, reichen die Credits auch noch für einige Monate ambulante Psychotherapie, sollen wir das mal durchrechnen?“ „So machen wir das.“ 10 Minuten später hatten sie sich auf einen Therapieplan geeinigt. Finn schob der Ärztin sein ApplePhone herüber. Sie lud die früheren Arztbriefe, die in den letzten Jahren verordnete Medikation, das letzte Labor und ein paar der anderen Gesundheitsdaten aus der Health-App auf das Krankenhauscomputersystem herunter. Danach installierte sie die AmazonHealth-App, in der Finn seinen Therapieplan fand, die Materialien für die Gruppentherapien und den Shop, über den er täglich zusätzliche Leistungen, wie das Premium-Essen, einen Wahlarzt oder die Teilnahme an der Therapie im Klettergarten dazu buchen konnte. Über die App hatte er natürlich auch Zugriff auf seine Behandlungsdokumentation. Früher konnten die Patienten ja nicht einfach so lesen, was die Therapeuten schrieben. Das war nun durch die EU-Richtline 785 aus dem Jahr 2032 geändert worden. Nach jeder Therapie konnten man nun direkt auf seinem Smartphone nachlesen, was der Therapeut geschrieben hatte und man konnte selbst eigene Kommentare dazu posten. Wenn der Sporttherapeut beispielsweise geschrieben hatte, dass ein Patient nicht so gut mitgemacht hatte, konnte der Patient schreiben, dass er sich körperlich nicht so fit gefühlt habe, und sich daher etwas zurück genommen habe. Die Krankengeschichte macht wirklich nur Sinn, wenn beide Seiten sie erstellen, oder? Außerdem posten die meisten Patienten die Dokumentationen ihre Therapiegespräche gerne direkt auf Facebook, GoogleBook oder AppleBook. „Na dann gute Besserung, Finn“, sagte die Genesungsbegleiterin. „Danke und bis bald.“ antworte Finn, verließ das Aufnahmezimmer und ging zu seiner Station. Die Genesungsbegleiterin räusperte sich kurz, nahm auf ihren QiCharger-Stuhl platz, um sich aufzuladen und einzuloggen. Das heutige Update ihres Amazon-Alexa-Betriebssystems schloss eine lästige Sicherheitslücke, die es Hackern erlaubte, die in den Psychotherapien besprochenen Wünsche und Vorlieben auszulesen und zu guten Preisen an Werbeanbieter zu verkaufen. Das durfte natürlich nicht zugelassen werden, denn diese Daten hatte Amazon lieber exklusiv.
Ich liebe es, zu sehen, dass ein Gedanke, den ich selber insgeheim schon öfters hatte, dem ich aber nicht ganz über den Weg traute, schon seit Jahrzehnten in der Psychologie ein alter Hut ist, einen Namen hat und allseits akzeptiert ist. So ist es mir zuletzt auch mit der Selbsterforschungsillusion ergangen. Unter Introspection Illusion versteht die Wissenschaft den für uns Menschen typischen Denkfehler, der eigenen Erforschung des emotionalen Innenlebens zu viel Glaubwürdigkeit einzuräumen. Wir legen großen Wert auf unsere Gefühle und denken, dass diese unsere Situation und unser Verhalten gut erklären und daher auch eine fundierte Grundlage für unsere Entscheidungen darstellen. Dabei sind die eigenen Gefühle tatsächlich oft schlecht zu erfassen, schwanken im Laufe weniger Stunden stark und sind somit tatsächlich oft eine denkbar schlechte Grundlage für wichtige Entscheidungen. Aber das wollen wir nicht wahrhaben. Wir denken, wenn unser hochverehrtes „Bauchgefühl“ sagt, wir sollten diesen Gebrauchtwagen kaufen, dann zählt das mehr als der Kilometerstand der Kiste. Und es wäre ja auch toll, wenn unsere Intuition so verlässlich wäre, dass man die ganzen mühselig zu erfassenden Fakten nicht mehr braucht. Aber das ist oft eine Illusion. Wenn ich wirklich entscheiden möchte, welchen Beruf ich ergreifen sollte, sollte ich mich nicht nur auf meine selbst beobachteten Gefühle stützen, sondern eben auch auf vernünftige Überlegungen, Beobachtungen und langfristig tragfähige Argumente.
Ich zum Beispiel finde Notfallmedizin wirklich toll. Aber ist das ein Grund, gleich Notfallmediziner zu werden? Natürlich nicht. Wenn ich bedenke, welche Arbeitszeiten Notfallmediziner haben, wie geschickt ich beim notfallmäßigen Legen einer Thoraxdrainage abschneide und wie die Arbeitsbedingungen insgesamt sind, dann gibt es da auch so einige ganz reale Gegenargumente.
Gerade, um langfristige Ziele zu erreichen, ist es oft notwendig, kontraintuitiv vorzugehen.
Wenn ich abends auf dem Sofa sitze, fühlt es sich gerade eben nicht danach an, nochmal joggen zu gehen. Wenn ich diesem Gefühl folgen würde, könnte ich kein irgendwie erfolgreiches Ausdauer-Training machen. Viel hilfreicher ist es da, sich einen Trainingsplan aufzustellen, und den durchzuziehen, auch wenn mir gerade nicht danach ist.
Ein zweites Element der Selbsterforschungsillusion ist, dass wir den Gefühlen der Anderen zu wenig Gewicht geben, auch wenn wir deren Gefühle oft verlässlicher einschätzen können als unsere eigenen. Die Selbsterforschungsillusion kann dazu führen, dass ich als sicher wahr empfundene, aber tatsächlich falsche Annahmen darüber habe, warum ich etwas tue. Dies führt auch zu falschen Annahmen darüber, wie sich eine Entscheidung auf mein zukünftiges Empfinden auswirkt. Ich denke, es ist angemessen, die eigenen Gefühle achtsam wahrzunehmen, ernst zu nehmen und sich darüber bewusst zu werden. Aber man darf seine Gefühle auch nicht mit einer magischen Bedeutung belegen, die sie nicht haben. Für viele Entscheidungen sind sie nicht das Maß aller Dinge, auch wenn wir uns das manchmal wünschen. Die gute alte Pro-/Contra-Liste für eine Entscheidung, angefüllt mit tatsächlichen Vor- und Nachteilen, ist oft die bessere Entscheidungsgrundlage. Das ist ein bisschen gegen den Mainstream, aber ich denke, es ist dennoch wahr. Die Idee dazu habe ich übrigens bei der Lektüre des Buches „Die Kunst des guten Lebens: 52 überraschende Wege zum Glück“ von Ralf Dobelli gefunden. Ein prima Buch.
Neulich lag ich nachts lange wach und grübelte über ein Problem, für das sich keine Lösung fand. Als ich das erste mal genervt auf die Uhr sah, zeigte sie 01:20. Na gut, dachte ich mir, über diese Sache muss ich halt mal in Ruhe nachdenken, und wenn ich jetzt Zeit dafür habe, dann eben jetzt. Aber bis 02:35 hatte ich eigentlich nichts Neues gedacht, und morgen wäre ja auch noch ein Tag. Also was macht der Psychiater, um Grübeln zu beenden?
Schreib es lieber auf!
Wenn du mich fragst: Das Standardmanöver bei hartnäckigem Grübeln lautet:
1.) Wechsel den Raum. Grübelst Du im Bett, geh nach spätestens einer halben Stunde aus dem Schlafzimmer raus und mach eine Kerze oder eine nicht zu helle Lampe an.
2.) Schreib alles auf. Schreib einen Tagebucheintrag auf deinem Computer, bring die Pros und Contras in eine Excel-Tabelle oder schreib alle deine Gedanken auf ein Blatt Papier. Wichtig ist, dass du alles aufschreibst, was dir durch den Kopf geht. Wirklich alles. Interessant ist, dass sich die Gedanken – auch wenn du schon zwei Stunden an ihnen herumgegrübelt hast – nach einer DIN-A4-Seite doch oft erschöpfen. Das ist eine wichtige Erfahrung. Denk noch mal nach: Gibt es nicht doch noch etwas, was du aufschreiben solltest. Nein? Dann kannst du dein Dokument speichern und den Computer herunterfahren, das Papier zusammenfalten und für morgen auf den Schreibtisch legen oder dein Tagebuch wieder zurück ins Regal stellen.
3.) Noch nicht müde? Fühlst du dich noch nicht müde, bringt es nichts, direkt wieder ins Bett zu gehen. Lies etwas, mach etwas, was ein mittleres Maß an Konzentration braucht und zur Not trinkst du einfach ein Glas Kölsch. Bis du merkst, dass du müde wirst.
3.) Jetzt Kerze auspusten und wieder zurück ins Bett. Wenn du spürst, dass du müde geworden bist, gehst du wieder zurück ins Bett. Du wirst in kürzester Zeit einschlafen.
Hilft dieses Manöver auch bei depressiv Kranken?
Oft kann man Interventionen, die bei Gesunden helfen, auf Kranke übertragen, und sie helfen den Kranken genau so gut. Der Unterschied zwischen einem Depressiven und einem Gesunden ist meiner Meinung nach nicht, dass der Depressive eine ganz andere Reaktionsweise zeigt, sondern vorwiegend, dass er bestimmte Symptome und Verhaltensweisen häufiger und intensiver zeigt. Quantifizieren wir mal das Grübeln: Nehmen wir uns einen ganz normalen Kalendermonat von 30 Tagen. In diesem Monat verbringt ein Gesunder vielleicht insgesamt 3 Stunden mit so einem typischen Grübeln. Im selben Monat verbringt ein Depressiver eher 60 Stunden mit Grübeln; 30 Stunden tagsüber (eine Stunde pro Tag an 30 Tagen) und 30 Stunden nachts (eine Stunde pro Nacht in 30 Nächten).
Ich glaube nun schon, dass die oben beschriebenen Schritte (Den Ort wechseln / Gedanken aufschreiben / sich müde machen / dann erst den alten Ort wieder aufsuchen) auch bei depressiven Patienten helfen, eine Episode des Grübelns zu beenden. Aber da Grübeln bei depressiven Patienten sehr viel häufiger ist, stellt sich natürlich die Frage, ob es einfache andere Interventionen gibt, die ein schnelles Ende des Grübelns bewirken.
Wie geht die Intervention des Gedankenstopps?
Wenn man psychotherapeutische Lehrbücher konsultiert, dann findet man als eine besonders weit verbreitete Intervention gegen Grübeln den sogenannten „Gedankenstopp“. Die Wikipedia beschreibt diese Intervention hier. Nach einer ausführlichen Aufklärung über die Intervention läuft es so, dass der Patient seine grübelnden Gedanken berichtet, und der Therapeut dann laut „Stopp!“ ruft. Die hierdurch bewirkte Schreckreaktion entferne den Patienten schon etwas vom grüblerischen Gedanken. Im weiteren Verlauf kann dann auch der Patient selbst beim Auftreten von grüblerischen Gedankenschleifen mit der Faust auf den Tisch hauen und laut „Stopp“ rufen. Es gibt Patienten, denen das gut hilft, aber um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich kenne nicht so viele Depressive, die auf diese Intervention schwören.
Was empfehle ich depressiven Patienten gegen Grübeln?
Ich empfehle tatsächlich im ersten Schritt die Maßnahmen, die auch bei gesunden Patienten gegen Grübeln helfen. Gut, das Glas Kölsch empfehle ich nicht, sondern lieber 25 mg Promethazin, aber das ist in etwa gleich sedierend. Diese Intervention wirkt meiner Erfahrung nach auch bei depressiv Kranken, die oft und hartnäckig grübeln, ganz gut. Die „Gedankenstopp“-Intervention empfehle ich nur selten.
Was empfehlt ihr gegen Grübeln?
Was hilft euch gegen Grübeln? Was empfehlt ihr euren Patienten? Schreibt eure Empfehlungen in die Kommentare!
Gerd Postel ist ja so eine Art Geisterbahn-Präsident der Psychiatrie-Geschichte. Nicht wirklich schrecklich, aber doch für einen Schrecken gut. Und irgendwie auch ein wenig faszinierend. Ausgebildet ausschließlich als Postbote, hat er in typischer Hochstapler-Manier mehrere Stellen als Arzt bekleidet, wurde auch mindestens einmal zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, bevor er am Höhepunkt seiner Hochstapler-Laufbahn für etwas mehr als ein Jahr Oberarzt in einer psychiatrischen Klinik in Ostdeutschland war. Nachdem der ganze Schwindel aufgeflogen war, hielt er sich noch eine Zeit lang versteckt. Dann folgte seine rechtskräftige Verurteilung und Postel saß zwei Drittel seiner Strafe ab. Danach kam er auf Bewährung frei. Er hat ein Buch geschrieben, in dessen Vorwort eine Figur namens Gert van Berg die Biografie Postels zusammenfassend darstellt und das Buch letztlich als Innenperspektive eines kranken Straftäters einordnet, die uns helfen kann, zu verstehen, wie Hochstapler denken. Ich konnte mit Google keinen Gert van Berg finden, was uns gleich zu Beginn ermahnt, alles mit eigenem Verstand kritisch zu hinterfragen, was uns so aufgetischt wird. Das ist grundsätzlich schon mal eine sinnvolle Übung. Das etwas sprunghaft geschriebene Buch vermittelt uns einige Einsichten über die Art Postels, sich und die Psychiatrie zu sehen sowie einige seiner Techniken, mit denen er seinem Hochstaplergewerbe nachging, etwa die besondere Bedeutung des Telefons als bevorzugte Distanzwaffe des Hochstaplers. darüber hinaus fand ich das Buch ganz unterhaltsam zu lesen. Ich will die Straftat und den Vertrauensverlust, der sich für die von Postel behandelten Patienten eingestellt hat, nicht verharmlosen, aber die Rückblicke eines verurteilten Straftäters können manchmal ganz interessant zu lesen sein. Das Buch findet ihr bei Amazon hier.
Ich bin ein bekennender Freund der „griffbereit“-Reihe des Schattauer-Verlages. Die „griffbereit“-Bücher stellen den klinisch relevanten Teil eines medizinischen Wissensgebietes so dar, dass man ihn praktisch wirklich anwenden kann. Die Bücher sind kompakt, so dass sie nicht nur theoretisch, sondern wirklich in die Kitteltasche passen und die Erklärungen sind jeweils gut verständlich.
In dieser Reihe ist nun das Buch „Psychotraumatologie: Traumafolgestörungen und ihre Behandlungen“ von Dr. Thorsten Heedt erschienen. Gerade dem Thema Psychotraumatologie tut der Ansatz gut, das Gebiet aus der Sicht des Praktikers darzustellen und konkrete Handlungsempfehlungen zu geben. Dabei ist das Buch von Dr. Heedt theoretisch sehr gut fundiert und stellt am Ende des Kapitels jeweils ausführliche Quellenangaben zur Vertiefung der dargestellten Inhalte zur Verfügung.
Das Buch schafft es hervorragend, den ja wirklich komplexen Stoff des Bereiches Psychotraumatologie mithilfe klarer Sprache und anschaulicher Bilder („Dissoziation ist gewissermaßen die krankhafte Variante des Tagträumens…„) sehr eindrucksvoll zu vermitteln. Ich kann es jedem Interessierten wirklich sehr empfehlen.
Über die Kunst, von der Vision über einen 12-Wochen-Plan konkret in die Laufschuhe zu kommen und was das alles mit Psychotherapie zu tun hat.
Im 44. PsychCast unterhalten sich Jan und Alex darüber, wie man sich über seine Ziele klar wird und was man tun kann, um sie effektiv zu verfolgen. Dabei stellt Jan sein über einige Jahre ausgetüfteltes Verfahren im Detail vor.
Interessante Podcasts zum Thema Produktivität sind unter anderem: