Im Videokurs „Facharztprüfung Psychiatrie – Das PsychCast-Repetitorium“ erkläre ich Dir, welche Fragen häufig drankommen und wie Du sie gut und für die Prüfung angemessen beantworten kannst. Darüber hinaus erkläre ich auch beliebte Nachfragen und mögliche Fallstricke, die ich als Prüfer immer wieder mitbekomme und wie Du darauf am besten antwortest.
Ich habe einen neuen Videokurs veröffentlicht, und dieses mal richtet er sich an jede und jeden, der Antidepressiva einnimmt, überlegt, einzunehmen oder verschreibt.
Ich stelle ganz ausführlich dar, bei welchen Krankheiten der Nutzen der Antidepressiva wie hoch ist, auch im Vergleich zur Psychotherapie, und was man sich also erwarten kann.
Ich erstelle gerade eine Fortbildung, in der ich die Wirkstärke der Antidepressiva bei unterschiedlichen Indikationen einordnen möchte. Zur vereinfachten Verdeutlichung habe ich diese bildhübschen Grafiken entworfen. Die Datenquelle hierfür ist meine persönliche subjektive Einschätzung.
In diesem Interview spreche ich mit der Psychiaterin, Buchautorin und selbst von einer bipolaren Erkrankung betroffenen Dr. Astrid Freisen darüber, wann man wie mit dem Arbeitgeber über eine psychiatrische Erkrankung sprechen kann, wann man auch mal abwarten sollte und wie man sich am besten Hilfe organisiert. Darüber hinaus sprechen wir auch über die Arbeitsbedingungen in Reykjavik und darüber, dass wir alle gegenseitig gut auf uns aufpassen sollten, wie die Isländer das ganz grundsätzlich machen.
Astrids Buch „Wir fliegen hoch, wir fallen tief“ findet ihr hier: https://amzn.to/40sZixZ (Affiliate Link)
Ein Podcast zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V.
Ich habe gerade die erste Episode gehört, bin aber schon komplett Feuer & Flamme für diesen Podcast. Barbara Dussler & Max Eicke berichten über ihren Weg als Betroffene und „Zugehöriger“ von Ihren Erfahrungen mit der Bipolaren Störung. In den weiteren Folgen kommen Expert:innen wie Dr. Iris Haut dazu.
Also ich kann da jetzt schon eine absolute Hörempfehlung geben. Mein voller Respekt an die beiden, ihr Team und den Podcast! Hört mal in Folge 1 rein (überall, wo es Podcasts gibt), das ist wirklich super interessant!
Wenn seit vielen Jahren eine Low-Dose-Dependency, eine Niedrig-Dosis-Abhängigkeit von Benzodiazepinen wie Lorazepam (z.B. Tavor), Diazepam, Bromazepam oder ähnlichen Substanzen vorliegt, ist es sehr schwer, davon wieder los zu kommen. Oft führt jeder Absetzversuch zu einer starken Zunahme der Ängste. Wäre es wirklich so schlimm, das Benzodiazepin dann einfach in einer niedrigen und verträglichen Dosis weiter zu nehmen?
Diese Frage beantworte ich in diesem Video. Ich spreche über die Sturzgefahr durch Benzos, die Gefahr kombinierter Süchte mit Opioiden oder Alkohol, die Gefahr der dauerhaften Sucht und ich sage auch, bei welcher sehr eng zu fassenden Kerngruppe eine langfristige Behandlung mit Benzodiazepinen meiner Einschätzung nach doch notwendig ist.
In diesem Video beschreibe ich mal die 10 größten Fehler, die ich bei psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlungen immer wieder sehe, und die mich ärgern. Alles sehr subjektiv, aber warum nicht? Viel Spaß beim Aufregen!
Dieses Cochrane-Review (1) gibt die Ergebnisse eines Vergleichs zwischen der Teilnahme an Treffen der Anonymen Alkoholiker und der Teilnahme an Psychotherapie wider, bezogen auf die Rückfallhäufigkeit von alkoholabhängigen Menschen. Mich selbst überrascht das Ergebnis nicht: die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe ist wirksamer als eine Psychotherapie. Ehre, wem Ehre gebührt. Wir empfehlen alkoholabhängigen Patienten daher immer zuerst die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe und zusätzlich ggf. eine Psychotherapie.
Ich bin kein großer Freund mechanistischer Bilder der Psyche. Die werden Maschinen gerecht, aber eben nicht Menschen. Wir Menschen sind nämlich flexibler, dynamischer und nicht-linearer als alle diese Bilder, mit denen wir oft irreleitend versuchen, die Psyche zu verstehen. Eines dieser Bilder ist, dass die Psyche wie ein Faß ist, und der Streß wie Wasser, und wenn genug Streß aka Wasser ins Faß gelaufen ist, läuft das Faß über und der Mensch hat ein psychisches Problem.
Dieses Bild ist natürlich irreleitend, reduktionistisch, im schlechten Sinne mechanistisch und im Ergebnis einfach falsch.
Und deswegen habe ich mich über folgenden Dialog gefreut, den ich heute bei der Visite erlebt habe:
Ich: „Was hat Ihnen denn am meisten geholfen während der stationären Behandlung hier?“
Patientin: „Mir hat am meisten geholfen, dass mir der Psychologe erklärt hat, ich sei meine eigene Schöpfkelle. Wenn das Fass voller wird, kann ich selbst es mit verschiedenen Techniken auch wieder leerer schöpfen, und dann läuft es nicht über. Cool was?“
Sooo kann ich mit dem Bild vom Fass auch wieder was anfangen! Also: Sei auch Du deine eigene Schöpfkelle und nimm Deine Belastung und Entlastung selbst in die Hand…!
Die Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft begleitet mich schon seit dem Teenageralter durchs Leben. Als Student freute ich mich immer auf die neue Ausgabe, machte es mir gleich am Erscheinungstag mit einem schönen heißen Automaten-Kakao in der Uni-Bibliothek gemütlich und verlor mich in Artikeln über Zellbiologie, Primatenforschung und Milchstraßen. In den letzten Jahren las ich vor allem Magazine zu medizinischen und psychologischen Themen. Die Stärke der Hefte ist es, aktuelles Wissen spannend und wirklich gut lesbar zu präsentieren. Ich bin daher ein bisschen stolz, dass in der aktuellen Ausgabe der Gehirn & Geist der Spektrum-Reihe ein mehrseitiges Streitgespräch zwischen dem Berner Psychiater Peter Gasser und mir erschienen ist. Wir diskutieren über die Chancen und Risiken des Einsatzes von Halluzinogenen wie LSD in der Psychotherapie. Gasser setzt bei ausgewählten Patienten LSD im Rahmen einer tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie als “Psycholytische Therapie” ein. Er argumentiert, dass das Halluzinogen einen tieferen Einblick in unterbewußte Ängste ermöglicht. Ich halte entgegen, dass dieser fragwürdigen und mystisch verklärten Idee eines Nutzens handfeste Risiken gegenüberstehen, die den Einsatz von LSD bei Psychotherapiepatienten nicht angemessen erscheinen lassen. Verdeckte Ängste kann man meiner Meinung nach mit etablierten Psychotherapieverfahren dosierter, sicherer und weniger dramatisch aufdecken und dann auch vernünftig bearbeiten. Das Heft könnt ihr am gut sortierten Späti-Kiosk kaufen, in der Gehirn & Geist iPad App oder online hier.
Im 68. PsychCast quasseln wir über Religiosität und Psychotherapie – wie immer – ohne Experten genau dafür zu sein. Wir machen uns Gedanken, inwiefern Religion eine Ressource sein kann und die Resilienz steigert und in wieweit sie die “kollektive Zwangsneurose” ist, für die Freud sie hielt. (Übrigens, ja es heisst natürlich “Religiosität” und nicht “Religiösität”, die live-on-tape-Situation war mal wieder verantwortlich…) Viel Spaß beim Zuhören und Kommentieren!
Im 62. PsychCast spricht Alex mit Dr. Robert Rossa. Robert ist Diplom-Sozialpädagoge und sowohl in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie als auch in der Schulsozialarbeit tätig. Zusammen mit seiner Frau Julia entwickelte er zudem schon diverse Spiele und Materialien für die therapeutische Arbeit mit Kindern. Er hat mit mehreren Kollegen die Superhelden-Akademie gegründet, ein Sozial-Kompetenz-Training für Schulklassen, über das wir in dieser Folge auch sprechen.
Ausgangspunkt des Gesprächs sind Die Kunterbunts, ein Kartenspiel, das die Empathie bei Kindern fördert und sich emotionalen Zuständen anderer beschäftigt…
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Außerdem sprechen Alex und er über das Spiel “Wenn Du ein Bonbon wärst…” von Robert und Julia, das den Einstieg in das therapeutische Reflektieren mit Kindern erleichtern kann.
Wir danken dem PsychCast-FREUNDESKREIS ganz herzlich!