Valproat: das Wichtigste in Kürze

Valproat ist nach Lithium eines der wirksamsten Phasenprophylaktika und wirkt zusätzlich zuverlässig gegen die Manie. Sein großes Problem ist die ausgeprägte Teratogenität — es ist das teratogenste Psychopharmakon, das wir verordnen: Bei Frauen im gebärfähigen Alter setze ich es praktisch nicht ein, und die Frage nach Kinderwunsch und Verhütung kommt vor der Verordnung, nicht danach.

Ausführlich behandele ich Valproat im Videokurs Psychopharmaka: ein Video von 10:40 Minuten, ein Fallbeispiel aus meiner Praxis, die Folien als PDF und die Kernpunkte zum Nachlesen — mit Dosierung, Spiegelbestimmung, Kontrolluntersuchungen und den Auflagen, die für Frauen im gebärfähigen Alter und für Männer mit Kinderwunsch gelten. Das ist der Teil, der den Kurs ausmacht — und den ich dort aktuell halte.

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Zopiclon, Zolpidem, Eszopiclon: Wirkung und Nebenwirkungen

„Das ist kein Benzodiazepin“ — diesen Satz höre ich oft, wenn es um Zopiclon, Eszopiclon oder Zolpidem geht, und er stimmt chemisch auch. Pharmakologisch ist er trotzdem irreführend. Die Z-Substanzen greifen an derselben Stelle an wie Benzodiazepine, sie machen genauso abhängig, und sie werden genauso ausgeschlichen. Hier steht, was die drei Substanzen unterscheidet, wie sie dosiert werden, welche Nebenwirkungen wirklich zählen — und warum ich sie trotzdem verordne.

Was sind Z-Substanzen?

Der Name kommt schlicht daher, dass die Namen der beiden Hauptwirkstoffe mit Z beginnen. In Deutschland sind im Handel:

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Haloperidol (Haldol): Wirkung, Dosierung, Nebenwirkungen

Haloperidol steht unter dem schlechten Ruf, besonders oft die Nebenwirkung EPMS zu verursachen. Dennoch hat es einen festen Stellenwert in der Behandlung akuter Psychosen, Delirien und Erregungszuständen. Wie passt das zusammen und was muss man wissen, um Haloperidol sinnvoll einzusetzen?

Was ist Haloperidol?

Haloperidol ist ein hochpotentes typisches Neuroleptikum aus der Gruppe der Butyrophenone, im Handel seit 1958. „Hochpotent“ heißt: Es wirkt schon in kleinen Milligramm-Mengen antipsychotisch. In Deutschland ist es unter mehreren Handelsnamen erhältlich, z.B. Haldol®, Haloperidol-ratiopharm®, Haloperidol-neuraxpharm®, Haloperidol STADA® und Haloperidol AbZ®.

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Lorazepam (Tavor): Wirkung, Dosierung, Nebenwirkungen

Lorazepam ist das Benzodiazepin, das ich in der Klinik am häufigsten verordne — und gleichzeitig das Medikament, bei dem ich am genauesten hinschaue, wie lange ich dabei bleibe. Es wirkt schnell, zuverlässig und berechenbar gegen Angst, Anspannung und Erregung. Genau diese Verlässlichkeit macht es aber auch zu einem Medikament mit einem echten Abhängigkeitsrisiko. Hier steht, was Lorazepam kann, wie es dosiert wird, welche Nebenwirkungen wichtig sind — und wie Du es wieder los wirst, wenn Du es länger genommen hast.

Was ist Lorazepam?

Lorazepam gehört zur Gruppe der Benzodiazepine, umgangssprachlich oft „Beruhigungsmittel“ oder „Tranquilizer“ genannt. In Deutschland ist es unter mehreren Handelsnamen im Handel, z.B. Tavor®, Tolid®, Laubeel®, Lorazepam-neuraxpharm® und Lorazepam-ratiopharm®. Besonders bekannt sind die Schmelztabletten (Tavor® Expidet), die sich auf der Zunge auflösen und deshalb auch dann gegeben werden können, wenn man genau sehen möchte, ob das Medikament auch wirklich eingenommen worden ist.

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Neues Video online: Trazodon – Das Antidepressivum, das viele zum Schlafen bekommen

Es gibt ein Antidepressivum, das in den USA fast jeder Psychiater zum Schlafen verordnet – und das bei uns kaum jemand auf dem Schirm hat: Trazodon. Es macht nicht abhängig, führt nicht zu Gewichtszunahme und stört die Sexualität nicht. Aber es hat eine seltene Nebenwirkung, wegen der manche Patient:innen es nur halb im Scherz „Trazobone“ nennen. Im Video oben gehe ich das ausführlich durch – hier die Kurzfassung zum Nachlesen.

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Olanzapin: das Wichtigste in Kürze

Olanzapin gehört zu den wirkstärksten Atypika, die wir haben — es wirkt schnell und zuverlässig auch bei schweren Krankheitsbildern. Dafür hat es erhebliche Nebenwirkungen auf den Stoffwechsel: Gewichtszunahme und ein reales Diabetesrisiko. Genau darüber spreche ich mit Patientinnen und Patienten offener als bei den meisten anderen Neuroleptika.

Ausführlich behandele ich Olanzapin im Videokurs Psychopharmaka: ein Video von 10:32 Minuten, ein Fallbeispiel aus meiner Praxis, die Folien als PDF und die Kernpunkte zum Nachlesen. Das ist der Teil, der den Kurs ausmacht — und den ich dort aktuell halte.

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Amitriptylin: Wirkung, Dosierung, Nebenwirkungen

Amitriptylin ist eines der ältesten und bekanntesten Antidepressiva – und gleichzeitig ein Wirkstoff, dessen Einsatzgebiet sich über die Jahrzehnte komplett verschoben hat. Früher ein Standard gegen Depressionen, ist es heute vor allem in der Schmerztherapie zu Hause. In diesem Beitrag fasse ich zusammen, was man als Behandler – und als informierter Patient – über Amitriptylin wissen sollte.

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Antidepressiva absetzen: Warum, Wann und Wie?

„Kann ich meine Antidepressiva absetzen?“ Das ist eine der häufigsten Fragen, die mir Patientinnen und Patienten stellen. Vielleicht geht es dir gerade ähnlich: Du hast lange ein Antidepressivum eingenommen, es geht dir besser, und nun fragst du dich, ob du es weiter brauchst. Oder du hast schon versucht, es abzusetzen, und plötzlich kamen Symptome zurück, die du nicht zuordnen konntest. War das ein Rückfall? Oder ein Absetzphänomen? In diesem Artikel erkläre ich dir als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, wie Antidepressiva richtig abgesetzt werden — Schritt für Schritt, sicher, und ohne unnötige Risiken.

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Antidementiva: das Wichtigste in Kürze

Zur medikamentösen Behandlung der Demenz stehen die Acetylcholinesterase-Hemmer Donepezil, Rivastigmin und Galantamin für die leichte bis mittelgradige Alzheimer-Demenz zur Verfügung, dazu Memantin für die mittelgradige bis schwere Form und seit kurzem der Antikörper Lecanemab. Sie halten den Verlauf nicht auf, aber sie können den Abbau verlangsamen und Symptome lindern — und die Auswahl richtet sich stärker nach der Demenzform und der Verträglichkeit, als man zunächst denkt.

Ausführlich behandele ich die Antidementiva im Videokurs Psychopharmaka: ein Video, eine Präsentation und der vollständige Text zu allen Wirkstoffen — mit Dosierung, Nebenwirkungen, der Differenzialindikation bei Alzheimer-, vaskulärer, frontotemporaler, Parkinson- und Lewy-Körperchen-Demenz und meiner Einschätzung zu jeder einzelnen Substanz. Das ist der Teil, der den Kurs ausmacht — und den ich dort aktuell halte.

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Lamotrigin: Wirkung, Dosierung, Nebenwirkungen

Lithium ist der Goldstandard in der Behandlung bipolarer Störungen, es ist aber manchmal aufgrund von Nebenwirkungen, manchmal aufgrund von mangelnder Wirkung nicht für jeden geeignet. Auch Valproat hat seine Einschränkungen, so kann man es Frauen im gebärfähigen Alter nur unter sehr hohen Sicherheitsmaßnahmen verordnen, da es wirklich fruchtschädigend ist; praktisch kommt Valproat eigentlich nur für Männer in Frage.
Hier kommt Lamotrigin ins Spiel: Für die Verhinderung von depressiven Phasen im Rahmen einer bipolaren Störung ist es gut verträglich und evidenzbasiert wirksam. Weniger stark ist es in der Verhinderung von manischen Episoden.

In diesem Artikel erkläre ich dir, was du über Lamotrigin wissen solltest — wie es wirkt, wann es eingesetzt wird, welche Nebenwirkungen wichtig sind und worauf bei der Dosierung zu achten ist. Ich habe auch ein Video zu Lamotrigen erstellt, das findest Du hier:

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Melatonin: Wirkung, Dosierung und Nebenwirkungen

Melatonin ist eines der am häufigsten verwendeten Schlafmittel überhaupt. In niedrigen Dosierungen ist es in Deutschland rezeptfrei als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich, in der höheren Dosis von 2 mg retard ist es verschreibungspflichtig. Doch was kann Melatonin wirklich — und wo liegen seine Grenzen? In diesem Artikel erkläre ich dir alles Wichtige zu Wirkung, Dosierung und Nebenwirkungen von Melatonin.

Was ist Melatonin?

Melatonin ist ein Hormon, das in der Zirbeldrüse (Epiphyse) des Gehirns produziert wird. Es ist ein wichtiger Baustein in der Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus. Die Produktion von Melatonin wird durch Dunkelheit angeregt und durch Tageslicht gehemmt. In der Nacht steigt der Melatoninspiegel im Blut an und erreicht sein Maximum gegen 3 Uhr morgens.

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Gewichtszunahme durch Psychopharmaka: Was wirklich hilft

Wieso nehme ich unter diesem Medikament so zu? Diese Frage höre ich in der Sprechstunde sehr oft — und sie ist berechtigt. Gewichtszunahme unter Psychopharmaka ist real, häufig und in vielen Fällen das, was Patienten dazu bringt, ein eigentlich wirksames Medikament abzusetzen. Was selten genug erklärt wird: welche Substanzen besonders problematisch sind, welche eher gewichtsneutral, warum es überhaupt zu der Zunahme kommt — und vor allem, was man tun kann, wenn das Gewicht schon gestiegen ist. In diesem Artikel zeige ich dir als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, was wirklich passiert und was wirklich hilft.

Das ganze Thema habe ich auch in einem ausführlichen Video auf meinem YouTube-Kanal behandelt. Schau es dir hier an:

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