Im Videokurs „Facharztprüfung Psychiatrie – Das PsychCast-Repetitorium“ erkläre ich Dir, welche Fragen häufig drankommen und wie Du sie gut und für die Prüfung angemessen beantworten kannst. Darüber hinaus erkläre ich auch beliebte Nachfragen und mögliche Fallstricke, die ich als Prüfer immer wieder mitbekomme und wie Du darauf am besten antwortest.
Wie erkennt man eine Autismus-Spektrum-Störung im Erwachsenenalter – gerade dann, wenn sie lange unentdeckt geblieben ist? Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Sebastian und Christa vom befreundeten Psychiatrie-Podcast „Jung & Freudlos“. Es ist wieder ein Freundschaftstreffen unserer beiden Podcasts.
Anhand eines Fallbeispiels – einer jungen Mathematikstudentin, die sich sozial zurückzieht und wenig Blickkontakt hält – besprechen wir die Diagnostik: Welche Fragen in der Anamnese geben uns wirklich einen Hinweis darauf, ob sich eine ausführlichere Autismus-Diagnostik lohnt, und wann steckt eher eine andere psychiatrische Erkrankung dahinter…
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Können bioidentische Hormone bei Angst, Stimmungsschwankungen und Schlafproblemen wirklich helfen? Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Dr. Marike Albrecht, Ärztin mit Schwerpunkt Hormontherapie.
Es geht um die Rolle von Östrogen, Progesteron und Testosteron für Stimmung, Angst und Schlaf, um den Unterschied zwischen bioidentischen und synthetischen Hormonen, um Stress, Perimenopause und Menopause – und darum, wo eine seriöse hormonelle Diagnostik sinnvoll ist und wo ihre Grenzen liegen.
Olanzapin gehört zu den wirkstärksten Atypika, die wir haben — es wirkt schnell und zuverlässig auch bei schweren Krankheitsbildern. Dafür hat es erhebliche Nebenwirkungen auf den Stoffwechsel: Gewichtszunahme und ein reales Diabetesrisiko. Genau darüber spreche ich mit Patientinnen und Patienten offener als bei den meisten anderen Neuroleptika.
Ausführlich behandele ich Olanzapin im Videokurs Psychopharmaka: ein Video von 10:32 Minuten, ein Fallbeispiel aus meiner Praxis, die Folien als PDF und die Kernpunkte zum Nachlesen. Das ist der Teil, der den Kurs ausmacht — und den ich dort aktuell halte.
Amitriptylin ist eines der ältesten und bekanntesten Antidepressiva – und gleichzeitig ein Wirkstoff, dessen Einsatzgebiet sich über die Jahrzehnte komplett verschoben hat. Früher ein Standard gegen Depressionen, ist es heute vor allem in der Schmerztherapie zu Hause. In diesem Beitrag fasse ich zusammen, was man als Behandler – und als informierter Patient – über Amitriptylin wissen sollte.
Sport gilt als eines der wirksamsten „Medikamente“ für die Psyche. Aber wie gut ist die Evidenz wirklich? Bei welchen psychischen Erkrankungen hilft Bewegung konkret – und welche Art von Sport bringt am meisten? Und was passiert am anderen Ende der Skala, im Leistungs- und Spitzensport, wo Athletinnen und Athleten unter enormem Druck stehen?
Darüber spreche ich in der neuen Folge mit Benedikt Bradtke. Er ist Oberarzt an der Klinik für Psychische Gesundheit des Universitätsklinikums Münster.
Mein YouTube-Kanal PsychCast mit Jan steht knapp vor 50.000 Abonnenten. Zur Feier mache ich am Freitag, 15.05.2026 um 15:00 Uhr ein offenes Live-Special: Ask Me Anything — ihr fragt, ich antworte. Zu Psychiatrie, Psychotherapie, Psychopharmaka, Klinik-Alltag oder einfach was euch gerade beschäftigt. (Nur keine individuellen Patienten-Behandlungsfragen, die beantworte ich wie immer nicht…)
Wir sind aber noch nicht ganz da. Falls ihr noch nicht abonniert habt: jetzt der perfekte Moment! Jede einzelne Anmeldung zählt — gemeinsam packen wir die 50.000.
„Kann ich meine Antidepressiva absetzen?“ Das ist eine der häufigsten Fragen, die mir Patientinnen und Patienten stellen. Vielleicht geht es dir gerade ähnlich: Du hast lange ein Antidepressivum eingenommen, es geht dir besser, und nun fragst du dich, ob du es weiter brauchst. Oder du hast schon versucht, es abzusetzen, und plötzlich kamen Symptome zurück, die du nicht zuordnen konntest. War das ein Rückfall? Oder ein Absetzphänomen? In diesem Artikel erkläre ich dir als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, wie Antidepressiva richtig abgesetzt werden — Schritt für Schritt, sicher, und ohne unnötige Risiken.
aktuell überarbeite ich gemeinsam mit dem Lektorat des Thieme-Verlags die 7. Auflage meines Buches „Psychopharmakotherapie griffbereit“. Eines der Kapitel, das ich gründlich aktualisiert habe, ist das Kapitel „Sinnvolle Kontrolluntersuchungen“.
Psychopharmaka können helfen — doch was bewirken sie genau? Welche Nebenwirkungen sind möglich? Und gibt es Alternativen? Wer sich diese Fragen stellt, findet oft entweder zu vereinfachte oder zu fachsprachliche Antworten.
Genau das wollten wir ändern. Zusammen haben der Psychiater Nils Greve, die Peerberaterin Kerstin Riemenschneider und ich das Buch »Umgang mit Psychopharmaka — Wirkungen, Nebenwirkungen und Alternativen« geschrieben, das jetzt in einer überarbeiteten Neuausgabe im Psychiatrie Verlag erschienen ist.
Psychopharmaka sind Medikamente, die auf die Psyche wirken. Sie können Symptome wie Angst, Depression, Schlafstörungen, Psychosen oder Unruhe lindern — aber nur, wenn man versteht, wie sie wirken, wann man sie einsetzt und was sie nicht können. Auf dieser Seite findest Du eine Übersicht über die wichtigsten Wirkstoffgruppen mit Links zu meinen ausführlichen Artikeln, Videos und Kursen.
Ich bin Dr. Jan Dreher, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Chefarzt der Klinik Königshof Krefeld. Seit 2012 schreibe ich über Psychopharmaka — praxisnah, unabhängig und verständlich. Mein Buch Psychopharmakotherapie griffbereit (Thieme, 6. Auflage) ist ein Standardwerk für die Kitteltasche.